Kaufberatung Wasserkocher – so finden Sie das perfekte Modell

Jacob Jensen WasserkocherWasserkocher gehören längst zu den wichtigen Utensilien in jedem Eigenheim. Der Wasserkocher wird dabei nicht nur für Tee oder andere Heißgetränke genutzt, immer öfter greifen die Menschen auch auf Energiespartipps zurück und erhitzen das Nudelwasser, bevor es in den Topf gerät. Beim Kauf eines Wasserkochers kann auf dem ersten Blick nicht viel falsch gemacht werden, doch steckt hier der Teufel im Detail. Worauf geachtet werden muss, zeigt der nachstehende Bericht.

Der Nutzen des Wasserkochers

Kaufberatung Wasserkocher – so finden Sie das perfekte ModellEin Wasserkocher ist ein elektrisches Haushaltsgerät, welches meist in der Küche platziert wird. Der Wasserkocher hat dabei einen ganz bestimmten Grundnutzen, der im Marketing auch immer als solcher aufgegriffen wird.

Der Grundnutzen eines Wasserkochers ist das Erhitzen von Flüssigkeiten – in diesem Fall wird meist Wasser erhitzt. Der Grundnutzen bestimmt die allgemeine Funktion des Gerätes, kann auch nicht erweitert oder verändert werden.

Allerdings gibt es zahlreiche unterschiedliche Modelle auf dem Markt, die allesamt andere Formen oder Zusatzfunktionen besitzen. Der Grundnutzen ist hier derselbe, der Zusatznutzen ändert sich allerdings. Die Marken müssen untereinander konkurrenzfähig bleiben.

Wie schaffen sie das!? Sie müssen die Rahmenbedingungen ändern und Wasserkocher entwickeln, die optisch besonders schön anzusehen sind oder zusätzliche Funktionen haben.

Tipp! Zu den beliebtesten Zusatzfunktionen gehören die Selbstreinigungsfunktionen, die innenliegenden Heizstäbe, das kabellose Gehäuse oder – wie bereits erwähnt – die optischen Eigenschaften.

Sollten Sie einen Wasserkocher kaufen wollen, sollten Sie im Shop zunächst aber auf den Grundnutzen schauen. Hier wird dann ein Blick auf die Leistung des Gerätes geworfen.

Der Grundnutzen – die Details

Der Grundnutzen beschreibt, dass der Wasserkocher die Flüssigkeit erhitzt. Damit das gelingt, muss der Wasserkocher Heizstäbe besitzen, die das Wasser erhitzen. Dafür ist eine gewisse Leistung erforderlich. Je höher die Leistung ist, desto schneller kann das Wasser erhitzt werden. Viele Menschen glauben allerdings, dass eine hohe Leistung auch einen hohen Stromverbrauch mit sich bringt.

Grundsätzlich ist dieser Gedanke zwar nicht falsch, trifft bei einem Wasserkocher aber nur bedingt zu. Ein Modell mit geringer Leistung – beispielsweise 500 Watt – braucht um ein Vielfaches länger zum Aufheizen, als wenn ein Modell mit 3.000 Watt gewählt wird. Diese längere Dauer bringt dann auch einen höheren Stromverbrauch mit sich. Wer sein Teewasser optimal und schnell erhitzen möchte, sollte ein Gerät kaufen, welches mindestens 2.200 Watt kaufen. Dieser Wert gehört zum aktuellen Standard.

Damit das Wasser auch erhitzt werden kann, wird nicht nur ein Heizstab mit Leistung benötigt. Es kommt natürlich auch auf die Füllmenge an. Ohne den Behälter kann kein Wasser erhitzt werden. Der Großteil der Geräte für den Haushalt weist eine Füllmenge zwischen 1,5 und 1,7 Litern auf. Wenn Sie zu einem Campinggerät greifen, kann die Füllmenge stark variieren. Hier ist es nicht unüblich, dass das Gerät eine Füllmenge bis zu einem Liter besitzt.

Der Zusatznutzen – die Extras

Wurde ein leistungsstarkes Gerät gewählt, kann ein Blick auf die zusätzlichen Extras geworfen werden. Hierbei gibt es eine ganze Liste von Funktionen, die im Laufe der Jahre immer weiterentwickelt wurden.

  • Gehäuse: Beim Gehäuse scheiden sich die Geister. Einige Käufer schwören laut Bewertungen auf ein Gehäuse aus Edelstahl, andere greifen lieber zum Modell aus Kunststoff. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Während Edelstahl sehr elegant aussieht, hat Kunststoff den Vorteil, dass die Hitze besser isoliert wird. Die Gefahr von Verbrennungen ist also bei Kunststoff weitaus geringer. Wer beide Varianten nicht mag, der kann auch zum Wasserkocher aus Glas Diese Modelle sind ebenfalls sehr beliebt, haben aber meist einen höheren Preis im Shop.
  • Wasserstandsanzeige: Bei älteren Geräten musste abgeschätzt werden, wie weit das Wasser eingefüllt werden kann. Neue Modelle bieten Wasserstandsanzeigen an, bei denen direkt eingesehen werden kann, wie viel Liter eingefüllt wurde. Oft besitzt die Anzeige bestimmte Markierungen für unterschiedliche Getränke.
  • Kalkfilter: Zwar bieten viele Modelle einen aktiven Kalkschutz an, doch nicht immer lässt sich dieser optimal reinigen. Meist muss umständlich mit Kalktabletten experimentiert werden. Es gibt allerdings Modelle von Herstellern auf dem Markt, die einen herausnehmbaren und abwaschbaren Kalkfilter Somit bleibt die Maschine stets sauber und kann sehr einfach gereinigt werden. Auch die innenliegenenden Heizstäbe sind ein Luxus, die der Reinigung zu Gute kommt.
  • Kabellose Modelle: Immer öfter nutzen Hersteller Wasserkocher, die ohne ein Kabel auskommen. In diesem Fall muss der Wasserkocher lediglich auf die Station gelegt werden, die dann mit einer Stromquelle verbunden ist. Wird das Modell von der Station genommen, schaltet sich die Konstruktion sofort ab – ein starkes Sicherheitsmerkmal.
  • Temperaturanzeige: Bei der Temperaturanzeige handelt es sich um ein Feld, auf dem Sie ihre gewünschte Temperatur im Vorfeld eintippen können. In der Regel wird solch eine Funktion bei Teekochern genutzt, da Teesorten unterschiedliche Wassertemperaturen bevorzugen, um ihren vollen Geschmack zu entfalten. Doch auch wenn Wasser nur erwärmt werden muss, kann eine Temperaturanzeige hilfreich sein!
Kalkfilter kabellos Temperaturanzeige
Nutzen manuelles Entkalken entfällt keine störenden Kabel in der Küche verschiedene Zubereitungsarten für Tee oder auch Babynahrung

Die Sicherheit von Wasserkochern

Neben den optischen und funktionellen Features muss der Wasserkocher auch bestimmte Sicherheitsmerkmale erfüllen. So ist es ungemein wichtig, dass sich die Person nach der Nutzung nicht versehentlich verbrennen kann. Auch muss sichergestellt werden, dass das Wasser nicht zu stark erhitzt wird.

Zunächst gibt es beim Großteil der Maschinen einen Überhitzungsschutz. Dieser soll verhindern, dass sich die Maschine immer weiter erhitzt. Das Wasser wird auf die gewünschte Temperatur gebracht, anschließend schaltet sich das Modell direkt ab.

Neben dem Überhitzungsschutz ist auch der Trockengehschutz enorm wichtig. Dieser verhindert, dass das Gerät angeschaltet werden kann, wenn sich kein Wasser in der Maschine befindet. Würde das passieren, könnte es zu Kurzschlüssen und somit zur Brandgefahr kommen.

Der Sicherheitsdeckel ist das letzte große Sicherheitsmerkmal. Der Deckel sollte immer so gebaut sein, dass sich beim Öffnen keine Dämpfe direkt lösen und die Augenpartien oder Hände verbrühen können. Sind all diese Sicherheitsfunktionen verarbeitet, können Sie problemlos zugreifen!

 Vor- und Nachteile von Zusatzfunktionen bei Wasserkochern

  • große Auswahl bei verschiedenen Herstellern
  • einige Funktionen müssen Standard sein
  • nicht bei jedem Hersteller dieselben Funktionen

Fazit zum Wasserkocher

Falls Sie einen Wasserkocher kaufen möchten, sollten Sie also das Kleingedruckte lesen. Ein leistungsstarker Wasserkocher muss nicht unbedingt gut sein, nur weil er das Wasser schnell erhitzt. Der Grundnutzen ist hierbei zwar erfüllt, doch kann es auch sein, dass die Sicherheitsmerkmale nicht zutreffen. In diesem Fall sollten Sie mehr Wert auf die Sicherheit legen, als auf das schnelle Erhitzen des Wassers. Bei einem Modell, welches beide Funktionen kombiniert, können Sie problemlos zugreifen!

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