Babynahrung mit einem Wasserkocher richtig zubereiten

Bartscher WasserkocherWenn Sie Babynahrung zubereiten, kommt es nicht nur auf die richtige Dosierung an, sondern vor allem auf die korrekte Temperatur. Ehe Sie dem Baby das Fläschchen geben, müssen Sie sicherstellen, dass die Milch nicht zu heiß. Doch wie gelingt es Ihnen, die perfekte Temperatur mit einem Wasserkocher zu erhalten? Wir verraten es!

Achten Sie auf die Portionierung des Milchpulvers

Babynahrung mit einem Wasserkocher richtig zubereitenNoch ehe es überhaupt um die richtige Wassertemperatur geht, sollten Sie die richtige Menge des Milchpulvers auswählen. Halten Sie sich hierfür in jedem Fall genau an das, was auf der Packung der jeweiligen Babymilch-Nahrung abgebildet ist. Im Normalfall wird pro Packung immer ein dazu passender Messlöffel mitgeliefert.

  • Wenn zu viel Wasser bzw. zu wenig Pulver verwendet wird, kann es sein, dass Ihr Baby von der Milch nicht satt wird.
  • Wenn zu wenig Wasser bzw. zu viel Pulver verwendet wird, können die Nieren des Babys (zumindest auf Dauer) belastet werden.

Vorbereitung ist das A und O

Gerade zu Beginn Ihrer Karriere als Mama oder Papa ist es ganz normal, dass die Fütterzeiten des Kindes ganz unterschiedlich ausfallen. Es gibt keine festen Zeiten, daher kann es schnell hektisch werden, wenn das Kind lautstark darauf aufmerksam macht, dass es jetzt – und zwar genau jetzt – Hunger hat.

Damit es für Sie nicht stressig wird, sollten Sie bereits morgens den Bedarf vorbereiten, der sehr wahrscheinlich im Verlauf des Tages auf Sie zukommt.

Tipp: Kochen Sie bereits so viel Wasser ab, das Sie den Tag über benötigen werden – so brechen Sie nicht in Stress aus, wenn Ihr Kind Hunger hat und nach der Milch verlangt.

Sie sollten, wenn Sie das Wasser vorbereitend abkochen, allerdings auf eine ausreichend große und vor allem saubere Thermoskanne zurückgreifen. Bis zu 24 Stunden wird das Wasser warmgehalten.

Die richtige Temperatur erreichen

Da Sie nicht einfach bei jeder Fütterung das heiße, warme oder lauwarme Wasser aus der Thermoskanne in das Fläschchen gießen können, müssen Sie kontrollieren, wie warm oder kalt oder Wasser ist. Hierfür ist es praktisch, wenn Sie morgens nach dem Abkochen auch etwas Wasser in einer weiteren Flasche bereitstellen, die nicht isoliert und damit abkühlt.

So lässt sich das heiße oder warme Wasser aus der Thermoskanne jederzeit mit kaltem, aber abgekochten Wasser aus der zweiten Flasche kombinieren und damit die perfekte Temperatur für die Babymilch erreichen.

Temperaturen Beschreibung
Unter 37 Grad Zwar ist Milch, die zu kühl gegeben wird, nicht gut, aber besser als Nahrung, die zu heiß ist. Noch besser ist es, eine Temperatur von genau 37 Grad zu erreichen.
Genau 37 Grad Diese Temperatur ist als Babynahrung perfekt, da sie in etwa der Körpertemperatur des Kindes entspricht.
Über 37 Grad Auf keinen Fall sollten Sie dem Baby Milch geben, die zu heiß oder zu warm ist, da die Gefahr besteht, dass sich das Baby verbrennt.

Nach jedem Schütteln der Babyflasche sollten Sie die Temperatur erneut überprüfen, da durch das Vermischen der Flüssigkeiten durchaus Temperaturunterschiede entstehen können.

Vor- und Nachteile der Zubereitung von Babynahrung mit einem Wasserkocher

  • Wasser ist frei von Keimen
  • weniger Aufwand als das Aufkochen mit einem Topf und Herd
  • nicht alle Wasserkocher bieten eine Temperaturregelung

Warum wird das Wasser im Wasserkocher abgekocht?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum das Wasser für die Zubereitung von Babymilch überhaupt mit einem Wasserkocher abgekocht wird? So können Sie sichergehen, dass das Wasser frei von Keimen ist, die Ihrem Kind schaden könnten.

Tipp: Wenn Sie morgens Wasser aus der Leitung verwenden, sollten Sie das Wasser erst ein paar Minuten laufen lassen, was gerade bei Leitungen sehr sinnvoll sein kann, die relativ alt sind oder eventuell durch Verunreinigungen belastet sind.

Generell ist das Leitungswasser (abgekocht) aus Deutschland immer für die Zubereitung von Babynahrung geeignet. Allerdings sollten Sie im Ausland stets Vorsicht walten lassen und sich vorab sehr genau über die Urlaubsregion und das dortige Wasser informieren.

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